22.02.2016

Verstärkung an den Wantenterminals Teil 2

Heute stand das Einlaminieren der steuerbordseitigen Verstärkungen für die Wantenterminals auf dem Programm. Parallel dazu verklebten wir das Gennakerbaumwiderlager.

Verstärkung für die Wantenterminals

Ein normaler Arbeitsabend für uns. Die Verstärkungen aus unidirektionalen Kohlefaserstreifen waren bereits ausgeschnitten worden, als wir die Backbordseite verstärkten.

Alles lag also bereit, und wir konnten sofort loslegen.

Die Kohlefaserstreifen wurden in zwei Lagen aufgebracht, wobei die obere Lage die untere um ca. 1-2 cm überklebt. So haben beide Lagen Verbindung zum Rumpf. Sie  verbinden das Deck und den Rumpf im Bereich der Wantenterminals und verstärken dort die Rumpf-Deck-Verklebung.

Die Schwierigkeit in diesem Arbeitsschritt lag darin, die etwas steiferen unidirektionale Kohlefasern in die fast runde Wölbung im Bereich der Rumpf-Deck-Verbindung zu legen. Hier erwies sich die Verwendung eines Lackrollers aus Schaumstoff als bestes Arbeitsmittel. Damit ließen sich nach Aufbringung des Abreißgewebes sehr gut Lufteinschlüsse heraustreiben und alles fest in die Wölbung drücken. 

Überlaminierung der Schaumklötze
Das Lager für den Gennakerbaum laminierten wir zweilagig mit +/-45°-Gelege an Rumpf und Deck.

Wegen der etwas niedrigen Temperaturen mußten wir den Heizlüfter ("Mittelmeersimulator") einschalten. Bei angenehmen 25°C im Rumpf konnte dann das Harz bestens aushärten.